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Kurt Bühlmann schreibt regelmässig Kommentare betreffend die wirtschaftlichen Aktualitäten und Abläufe in Europa und in der Welt.

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Unverhältnissmässigkeit

03.08.2021 Dieses lange Wort kann auch so umschrieben werden: am falschen Ort · am falschen Platz · aus der Zeit gefallen – deplatziert - fehl am Platz - inadäquat · nicht dazugehörend – unangebracht – unangemessen – unpassend – unsachgemäß – unverhältnismäßig - verfehlt - kontraindiziert (im medizinalen Bereich).

Passend dazu ist die nachfolgende Information, welche vor gut einem Monat, am 30.6. auf der Plattform https://insideparadeplatz.ch/ unter dem Titel

UBS schikaniert Minuszins-Flüchtige - Kunden, die ihren Cash weg vom Multi transferieren wollen, werden mit Compliance-Fragen geplagt. Umgekehrt 770 Mio. Hedgefund-Crash

publiziert wurde.

Weiter steht geschrieben: Die UBS führt ab morgen auf breiter Front Minuszins für Normalos ein. Wer mehr als eine Viertel Million Cash bei der Nummer eins hat, der wird zur Ader gelassen. Viele wollen das verständlicherweise vermeiden. So erteilten sie ihren UBS-Beratern in den letzten Tagen und Wochen den Auftrag, ihr Bares auf Konten bei anderen Banken zu transferieren oder ihnen den eigenen Cash in Nötli auszuhändigen.

Damit gelangten sie beim Finanzgigant, der soeben 770 Millionen mit einem miserablen Risiko-Management beim US-Hedgefund Archegos liegengelassen hat, an die falsche Adresse. Die UBS blockierte die geforderten Geldtransfers und Bar-Auszahlungen und löcherte die betroffenen Kunden stattdessen mit Fragen: Woher stammt das Geld, warum wollen Sie es verschieben oder beziehen, was ist der tiefere Sinn Ihrer Flucht?

Man könnte meinen, der Cash gehöre nicht dem Kunden, sondern der Bank. So zumindest führt sie sich auf. Dein Geld, unsere Macht. Nun hagelt es Beschwerden. Die Kunden, darunter viele Normalos, die stets etwas zur Seite gelegt haben, nicht mit Aktien spekulierten und keine Schulden machten, lassen sich die Schikane nicht gefallen. Sie gehen auf die Barrikaden, wollen die UBS zwingen, das Geld sofort auf die neuen Banken zu überweisen respektive bar auszuhändigen.

Die UBS hält sich bedeckt. Offiziell will sie keine Stellung nehmen. Aus dem Inneren ist aber zu vernehmen, dass man „verpflichtet“ sei, „zur Bekämpfung von Geldwäscherei die Plausibilität ungewöhnlicher Transaktionen zu prüfen“. Ins Zentrum rückt die UBS die Bar-Auszahlungen. So heisst es, dass „physische Bezüge von 250’000 oder mehr Franken als ‚ungewöhnliche Transaktionen‘ aufgefasst werden“ könnten. Es sei auch „aus Risikoüberlegungen“ gescheiter, „Überweisungen auf dem elektronsichen Weg“ auszuführen.

Bei der anderen Grossbank, der CS, kam es kürzlich zu einem Kontrollanruf eines Beraters, nachdem ein Familienmitglied 2’500 Franken vom Konto des Oberhaupts an eine soziale Institution überweisen wollte. Man müsse zur Sicherheit der Kunden solche Checks durchführen, begründete der CS-Banker. Auch dort: 5 Milliarden mit Archegos, dem US-Fonds, in einer Woche verspielt. Dort schaute keiner hin, bei Mini-Beträgen läuten hingegen alle Alarmglocken. Was denken sich die Banken überhaupt?

Tja, so ist es eben: der Stärkere ist derjenige, welcher am Geldhahn sitzt! Deshalb scheint es mir wichtiger denn je, den RICHTIGEN Geldhahn zu wählen. Und der ist für mich ganz klar NICHT bei unseren Banken, sondern in den WAHREN Werten, welche dem Reiche Gottes angehören! Diese finden Sie im Buch «Die Krise – was tun?». Dort ist eigentlich ALLES beschrieben, was man wissen sollte. Und vor allem: dort sind die WAHREN, TRAGFÄHIGEN und IMMERWÄHRENDEN Lösungen sauber und verständlich aufgelistet. Wie wär’s mit dieser interessanten, zukunftsorientierten Lektüre?? Hier finden Sie das Buch:

https://www.alliance-ch.ch/[...]/shop.html

Geniessen Sie den Sommer und verbinden Sie das Nützliche mit dem Angenehmen!
Warme Segensgrüsse