Aktuelles

Kurt Bühlmann schreibt regelmässig Kommentare betreffend die wirtschaftlichen Aktualitäten und Abläufe in Europa und in der Welt.

Geld ist nicht gratis

03.03.2021 Kürzlich erschien in der Zeitung Weltwoche (Ausgabe Nr. 01.21) ein ausgezeichneter Artikel unter diesem Titel. Sein Autor, Beat Gygi, schrieb «Es macht den Eindruck, dass der gute alte Werkzeugkasten der Ökonomie langsam auseinanderfällt – und viele sind offensichtlich froh, dass man den ganzen Krempel und die Werkzeuge nicht mehr mitschleppen muss. Das Messband ist nicht mehr wichtig. So glauben manche, in der Corona-Krise seien die Menschen sozusagen von der Budgetbegrenzung befreit worden. Die Ausgaben müssten nicht mehr irgendwie an den Einnahmen bemessen werden, Schulden seien nicht die Steuern von morgen, die Notenbanken könnten ja das Geld liefern. Endlich sei es gelungen, die Knappheit zu beseitigen. Anders gesagt: Zwei plus zwei ist nicht mehr einfach vier, sondern, ja nach Wunsch und Laune, viel mehr oder viel weniger».

Wir schulden uns die Schulden selber – somit sind Schulden kein Problem…
Obiger Autor sieht das Schuldenmachen von einer kritischen Warte aus – und er hat meiner Meinung nach vollkommen recht! Jedoch immer mehr «kompetente» und einflussreiche Leute sehen hier kein Problem. Sätze wie «wir müssen keine Hemmungen haben, Schulden zu machen» sowie «früher seien Schulden des Teufels gewesen, angesichts tiefer Zinsen sei es nun aber Konsens unter Topökonomen, dass Staaten billiges Geld aufnehmen sollen, um künftiges Wachstum zu finanzieren», machen die Runde. Einer der ganz grossen Spezialisten ging sogar so weit zu sagen, dass die indirekte Staatsfinanzierung durch die Zentralbanken als notwendig zu bezeichnen sei. Diese Standpunkte erinnern mich an einen dem Nobelpreis-Gewinner Paul Krugman zugewiesenen Satz «Wir schulden uns die Schulden selber……somit sind schlussendlich Schulden kein Problem».
An dieser Stelle muss ich betonen, dass mich weder die (Welt)Theorien eines Nobelpreisträgers noch die eines sonstigen weltbekannten Ökonomen, wirklich interessieren. Was mich hingegen wirklich interessiert, ist, was Gott via die Bibel zu sagen hat. Diesbezüglich erinnere ich wieder einmal daran, dass die Bibel in 2'350 Versen über Wohlstand, Reichtum & Geld spricht und lehrt.

Was sagt die Bibel über Schulden?
Aus der Bibel geht klar hervor, dass Schuldenmachen keine gute Lösung ist, keinen Segen bringt und somit nicht empfohlen wird. Im Gegenteil, die Bibel warnt uns vor dem Schuldenmachen mit Worten wie Fluch, Sklaverei, Abhängigkeit. Im Gegensatz dazu steht in 5. Mose 28,12 geschrieben, dass wir bei Gehorsam gegenüber Gott das Anrecht auf materiellen Segen haben: «Und du wirst vielen Völkern leihen; du aber wirst nicht entlehnen». Der Autor dieser Zeilen hat am eigenen Leib erlebt, was es heisst, in einer Schuldensituation zu sein. Lediglich mit der wunderbaren Hilfe Gottes war eine Befreiung aus dieser Sklaverei möglich. Sie können diese eindrücklichen Erlebnisse im Buch « Unsere Geschichte: Von den Banken verkauft – von Gott freigekauft » lesen, die Lektüre lohnt sich! Mit einem simplen Klick können Sie es hier bestellen: https://www.alliance-ch.ch/[...]/shop.html

Woher kommt dieses viele Geld?
Schauen Sie mal unter https://www.usdebtclock.org/ rein. Dort ist die Schuldensituation der USA detailliert aufgeführt. Oben links dreht ein Zähler mit dem Titel US NATIONAL DEBT in wildem Tempo. Dieser Zähler zeigt die US-Staatsschuld an. Sie liegt bei der Redaktion dieser Zeilen bei $ 28'000'000'000'000, in Worten: achtundzwanzigtausend Milliarden, oder, anders gesagt, 28 Billionen. Pro US-Einwohner entspricht dies runden $ 84'000 resp. $ 222'000 pro Steuerzahler. Jede Sekunde steigt diese Schuld um etwas über $ 40'000, jede Minute um runde $ 2'400'000 und jede Stunde um gute $ 150'000'000 (hundertfünzig Millionen). Auf einen Tag berechnet ergibt dies runde $ 3'600'000'000, pro Monat gute 108 Milliarden und pro Jahr gegen 1'300 Milliarden neue Schulden. Die heutigen Staatsschulden befinden sich in einem GDP-Ratio (Ratio Bruttoinlandprodukt vs. Schulden) von 131%! 1980 lag diese Ratio bei 34,5% und im Jahr 2000 bei 59,1%. Eine bedenkliche Verschlechterung. Weiter unten ist die Gesamtverschuldung (US TOTAL DEBT) mit der enormen Zahl von etwas über 82'000 Milliarden Dollar ersichtlich. Und in Europa sieht es mit einer Verschuldung von runden 11'000 Milliarden Euro nicht viel besser (oder sollte man eher sagen: nicht-weniger-katastrophal?) aus.

Nun aber zurück zur Frage: woher kommt dieses viele Geld? Antwort: es kommt aus dem NICHTS, ex-nihilo! Es wird ganz einfach «produziert», so wie man eine Rolle WC-Papier herstellt. Nun, dieser Vergleich stimmt eigentlich nicht ganz, denn beim WC-Papier wird echtes Papier (möglichst saugfähig) verwendet, bei der Herstellung des Weltgeldes ($, €, £, CHF usw.) geht dies sogar ohne. Mit einem simplen Knopfdruck produzieren alle Banken jeden Tag neues Geld, sogenanntes Buchgeld, auch fiat money genannt. Und mit diesem aus dem Nichts entstandenen «Geld» werden dann auch die endlos ansteigenden Defizite der überverschuldeten Staaten «finanziert». Das tönt zu herrlich, um wahr zu sein… Aber genau das glauben offensichtlich immer mehr «kompetente» Ökonomen und Politiker. Wie ist so etwas möglich? Die Antwort steht in der Bibel: die Lüge wird als Wahrheit proklamiert und die Wahrheit als Lüge verkauft! Ausgangslage ist die Verblendung. Wer nicht vom Heiligen Geist in seinem Wissen (Geist) erneuert wird, bleibt in der Welt-Weisheit stecken. Die Bibel sagt, dass die Weisheit dieser Welt so weit von der Weisheit Gottes entfernt ist, wie der Orient vom Okzident. Es ist, anders ausgedrückt, die Folge einer Entfernung der Menschen von Gott und damit von der biblischen Wahrheit! Die äusserst unangenehmen Folgen sind nachzulesen in 5. Mose, Kapitel 28 in den Versen 15 bis 68.

Was können die Folgen dieser Verschuldung sein?
Wie gesagt, werden diese meiner Ansicht nach nicht-mehr-rückzahlbaren Schulden via eine Geldproduktion ohne Limiten finanziert. Es erfolgt durch ein Schaffen aus dem Nichts, ex-nihilo genannt. Hier muss klar gesagt sein, dass lediglich Gott fähig ist, etwas aus dem Nichts zu schaffen! Dem Menschen steht dieses Anrecht nicht zu und er wird es auch nie erhalten. Gott ist alleiniger Schöpfer! Wir können zwar vermehren, aber der reine Schöpfungsprozess ist uns nicht zugänglich. Dies gilt auch in Bezug auf Geld.

Solange Geld mit Silber und Gold als Absicherung hergestellt wurde, war dieser Prozess absolut möglich, denn hinter dem Papiergeld stand ein wahrer Gegenwert. Dieser Prozess, Goldstandard genannt, wurde 1971 abgeschafft. Seither hat das Weltgeld keine Äquivalenz, keinen wahren Gegenwert mehr. Es ist das Papier nicht wert, auf welches es gedruckt ist und die ganze Zauberei hält solange an, wie die Leute daran glauben… Diesen Prozess mussten die Menschen in Deutschland in der Weimarer Republik 1923 äusserst bitter erleben, als die wertlos gewordenen Milliarden von Reichsmark ihren (Un)Wert) über Nacht verloren. Auch dazumal glaubte man, die Staatsfinanzen via Geldrucken lösen zu können… Dieser dramatische Irrtum ist im äusserst aktuellen Buch «Die Krise – was tun?» ausführlich beschrieben. Dessen Lektüre lohnt sich, Sie können es hier bestellen: https://www.alliance-ch.ch/[...]/shop.html

Gibt es Lösungen?
Ja, diese gibt es! Sie sind ausführlich im oben erwähnten Buch «Die Krise – was tun?» beschrieben und allesamt auf Werten des Reiches Gottes aufgebaut. Einer dieser Werte ist das «Geld Gottes»: Silber & Gold, gemäss der Bibelstelle in Haggai 2,8.

Es ist übrigens interessant in oben erwähnter US-DebtClock-Tabelle festzustellen (unten rechts), dass das «Ratio $ to Silver» 1913 bei $ 2,67 und heute bei $ 4'818 pro Unze liegt. Beim Gold sind die Zahlen $ 28,40 sowie $ 34'702. Diese Zahlen zeigen eindeutig, wie das (faule) Weltgeld gegenüber dem wahren Geld (Silber & Gold) dramatisch an Wert verloren hat. Ich wage zu behaupten: je mehr das Weltgeld auf dem Abstieg ist, desto mehr wird das WAHRE Geld (Silber & Gold) seinen Wert steigern… denn Gottes Werte sind unvergänglich und haben jede Krise überstanden! Dieses wahre Geld wird auch die kommende Krise glänzend überstehen. Die Zukunft wird es einmal mehr beweisen.

Damit Sie nicht zu den (unnötigen) Verlierern gehören, haben wir in unserer Genossenschaft Alliance-CH gute Ratschläge für Sie bereit, alle ausschließlich auf WAHREN Werten basiert. Das Ziel soll klar betont sein: als Gewinner sollen wir unserem grossen Gott als Segensinstrument für viele in Not gekommene Menschen zur Verfügung stehen, um zu Seinem Ruhm dienen zu können!

Kontaktieren Sie uns unter info@alliance-ch.ch .

WICHTIGER HINWEIS : Die Lektüre des Buches "Die Krise – was tun ?" (ein Bestseller geworden) wird Ihnen äusserst hilfreich sein. ALLES was Sie wissen sollten, ist darin enthalten !
Sie können es hier mit einem Klick bestellen : https://www.alliance-ch.ch/[...]/shop.html