Aktuelles

Kurt Bühlmann schreibt regelmässig Kommentare betreffend die wirtschaftlichen Aktualitäten und Abläufe in Europa und in der Welt.

Geldpolitik & 7 magere Jahre

17.11.2020 "Die Geldpolitik muss noch mehr tun"
versus
"Die Geldpolitik stösst an Grenzen"

Stehen uns 7 magere Jahre bevor?


Wenn ich die verschiedenen Aussagen der verantwortlichen Teilnehmer nach der virtuellen Sintra-Konferenz (Treffen der internationalen Notenbanker) lese, dann stelle ich fest, dass alle auf der Suche nach DER Lösung sind.

US-Notenbankchef FED-Chef Jerome Powell sagt „Die Geldpolitik muss noch mehr tun“ und warnt vor „herausfordernden Monaten“. Er ist der Meinung, dass Geld- und Finanzpolitik in Amerika nachlegen müssen, um mit den Folgen der Corona-Pandemie fertig zu werden. EZB-Chefin Lagarde betont dagegen positive Aspekte durch den Digitalisierungsschub infolge der Pandemie. Powell befürchtet, dass junge Leute, Minderheiten, Geringverdiener, Arbeiter und zum Teil auch Frauen vom digitalen Wandel überholt werden und dann Mühe haben, den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt zu finden. „Es besteht die Gefahr, dass diese Menschen das Leben verlieren, das sie hatten“, sagte er.

Ich könnte hier noch einige andere Diskussionsthemen aufführen: Rückgang der Zinsen für sichere Kapitalanlagen, Rückgang des Wirtschaftswachstums, die (Über)Alterung von Gesellschaften, die Verwandlung kapitalintensiver Industriegesellschaften in wissensbasierte Dienstleistungsgesellschaften usw.

Ich komme auf die obige Frage zurück „Gibt es DIE Lösung?“ Schauen wir uns vorher mal einige Fakten und Zahlen an:

- Die Börse boomt – die Wirtschaft lahmt: Wallstreet - und mit ihr alle Börsianer weltweit – jubeln über unaufhaltsam steigende Aktienkurse, immer neue Rekorde der Börsenindexe und (noch) fette Gewinne für die Investoren. Und was tut die Wirtschaft? Sie lahmt, geschwächt durch den Covid-19-Virus. Wie ist dies zu erklären? Ist dies „normal “, oder befinden wir uns hier in einer abstrusen, unlogischen Situation?

- Die FED (Amerikanische Zentralbank) verfügt jetzt über eine Bilanz von $ 7'000 Milliarden. Dies entspricht runden 32% des BIP (=jährliche Wirtschaftsleistung) der USA. Diejenige der EZB (Europäische Zentralbank) liegt mittlerweile bei € 5'500 Milliarden und unsere SNB (Schweizerische Nationalbank) steht mit einer Bilanzsumme von einer runden Billion CHF, anders gesagt über tausend Milliarden (damit weit über 100% unseres BIP!) auf bislang unvorstellbarer Höhe.

- Woher kommt dieses Geld? Antwort: es wird ex nihilo geschaffen, kommt also aus dem NICHTS. Und was aus dem Nichts kommt, ist auch nichts wert! Sowohl bei der Fed als auch bei der EZB (mit 20 Milliarden Euro Geldschöpfung pro Monat „auf unbestimmte Zeit zwecks Reaktivierung von öffentlichen und privaten Schuldenrückkäufen“) und der SNB geht dieses Monopoly-Spiel fröhlich weiter…

- Wer bezahlt die Zeche? Belgien, Spanien und Frankreich haben 2016 Staatsanleihen mit einer Dauer von 50 Jahren aufgenommen. 2017 hat die EZB Staatsobligationen von Portugal mit einer Laufzeit von 182 Jahren (hier geht es um 7 Generationen!) gekauft, sie werden 2199 zur Rückzahlung fällig. Die nächsten sieben Generationen werden damit zur Kasse gebeten… Ein sehr schlechtes Erbe!

Liebe Freunde, es kommen schwere Zeiten auf uns zu - wir sollten uns auf magere Jahre vorbereiten!

Meine 2007 erhaltene Tsunami-Vision scheint näher zu rücken. Sie ist in meinem neuen Buch Die Krise – was tun? ausführlich erläutert. Es scheint übrigens, dass dieses Buch gewissermassen ein Bestseller zu werden scheint. Kürzlich hat ein Freund und Bruder in Christus 100 Exemplare bestellt mit den Worten „dieses Buch sollte jeder Christ lesen “.

A propos „Magere Jahre“: plötzlich höre ich jetzt Stimmen mit den Worten „Ein Tsunami ist im Anzug“ und: „Ich sah sieben magere Kühe “. Ich habe den festen Eindruck, dass Gott zu uns spricht, dass er uns warnt vor kommenden schwierigen Zeiten, gemäss seinem Versprechen in Amos 3,7 "Der HERR, der mächtige Gott, tut nichts, ohne dass er es zuvor seine Diener, die Propheten, wissen lässt" Wir sollten unsere inneren Ohren spitzen!

Sollen wir deswegen in Panik geraten? Angst haben? Nein, das ist alles nicht nötig. Hingegen sollten wir drei Dinge tun: 1. Die Nähe Gottes suchen, 2. Unseren Glauben in IHN stärken und 3. Die Wahrheit kennen, denn diese wird uns freisetzen und Panik & Ängste zunichtemachen.

Das Buch "Die Krise - was tun?"wird Ihnen dabei helfen! HIer könen Sie es mit einem Click bestellen: https://www.alliance-ch.ch/[...]/shop.html

Kurt BÜHLMANN