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Kurt Bühlmann schreibt regelmässig Kommentare betreffend die wirtschaftlichen Aktualitäten und Abläufe in Europa und in der Welt.

Eine Bombe in Davos

13.02.2020 Heute möchte ich Ihnen einen Blog vorstellen, der von Martin PRESCOTT aus Kanada geschrieben wurde. Ich verfolge seine Blogs nun schon seit einigen Jahren und muss sagen, dass seine Beiträge nicht nur interessant, sondern auch sehr relevant sind. Ich persönlich schließe mich vielen seiner Gedanken an. Hier ist sein Text mit einer guten Dosis Humor aus dem Französischen übersetzt:

Eine Bombe in Davos - Wenn ein Globalisierer der US-Zentralbank den Rücken kehrt

Davos, ein Ort, an dem sich jedes Jahr eine Woche lang eine Mehrheit privilegierter gewählter und nicht gewählter Personen um eine Flasche und einen guten Tisch versammelt. Aber wie können wir die Bürger dazu bringen, die Rechnung zu schlucken? Nennen wir es das Weltwirtschaftsforum. Mit seinem Namen vermittelt er den Wunsch der großen Führer, tragfähige Lösungen zum künftigen Nutzen der Mehrheit zu finden, nicht wahr? Ich versichere Ihnen sofort, Christine Lagarde war dort. Okay, ich lasse meinen Sarkasmus für ein paar Minuten beiseite.

Gleich zu Beginn des Treffens stellte sich ein Unruhestifter vor. Die Art von kapitalistischem Globalisten, die viele verabscheuen und die mir plötzlich sehr sympathisch wird. Sein Name: Scott Minerd.

Scott Minerd ist CIO der Firma Guggenheim. Eine kleine Vermögensverwaltungsfirma: mehr als 213 Milliarden Dollar im Portfolio. Während eines Interviews (wahrscheinlich sein letztes) auf dem bekannten Finanzsender Bloomberg warf er eine Atombombe über Davos ab:

"Die Aktienmärkte sind ein von den Zentralbanken, insbesondere der US-Fed, künstlich manipuliertes Schneeballsystem".

Nachdem ich dieses Interview gehört hatte, stellte ich fast meine sexuelle Orientierung in Frage. In Davos fließt sicherlich guter Wein.

Herr Minerd erklärt in diesen wenigen anthologischen Minuten, dass die derzeitige Geldpolitik gefährlich ist, dass die Liquiditätsspritze in die von der Federal Reserve angewandten Finanzinstrumente in der Tat eine quantitative Lockerung ist, und wenn die Musik aufhört, will er sicherlich nicht der Letzte sein, der noch steht. Deshalb hat er für 2018 eine defensivere Haltung gewählt, was bedeutet, dass er sich weniger dem Aktienmarkt aussetzt. Nachdem er seine Hetzrede gegen die Fed enthüllt hatte, bot Minerd auch seine Wahlprognose für 2020 an, auf die ich gleich noch zurückkommen werde.

Als ob Scott Minerds Schleuder nicht schon genug wäre, erschien in den nächsten Stunden ein zweiter Unglücksvogel: Bob Prince von der Firma Bridgewater mit einem verwalteten Vermögen von 160 Milliarden Dollar. Noch im Interview äußerte Herr Prince seine Gedanken und verwies auf die Situation der US-Zentralbank, die derzeit zwischen ihrer Unfähigkeit, ihre Geldpolitik zu straffen, ohne ein negatives wirtschaftliches Umfeld zu schaffen, und der Verpflichtung, weiterhin Liquidität für das Überleben des gegenwärtigen Finanzsystems zu injizieren, gefangen ist.

Diese Rede klingt wie süße Musik in meinen Ohren, da ich voll und ganz hoffe, dass kleinere Anleger heute über soziale Netzwerke wie das unsere hinaus die geldpolitischen Grundsätze der Zentralbank kennen lernen. Wenn diese Rede auf dieser Art von Medien erscheint, ist ihre Reichweite wichtig.

Als der Journalist Herrn Minerd nach seiner Wahl betreffend Anlagen für 2020 fragte, antwortete dieser unmissverständlich: physisches Silber.

Es gibt zwei Möglichkeiten für diese Antwort. Entweder ist der Mann auf seinem Gebiet hervorragend, oder es gibt definitiv guten Wein in Davos. Ich wünsche allen eine tolle Woche!

Martin Prescott / Quelle: https://e-meute.com/[...]/

Dieser Text scheint interessant genug, um ihn mit Ihnen zu teilen. Die "unmissverständliche" Antwort von Scott Minerd in Bezug auf physisches Silber entspricht genau dem, was wir seit Jahren innerhalb der Genossenschaft Alliance-CH kommunizieren und empfehlen.

Ein anderes «Statement» meines Freundes Christian TAKUSHI, MA UZH, unabhängiger Makroökonom, geopolitischer Stratege, unseres Hauptredners am 16. Mai in Bern (siehe unser Blog vom 4.12.19; Anmeldung über Allianz-CH-Website unter "Seminare & Konferenzen"), ist ebenfalls sehr interessant. In einem seiner Blogs schreibt er: "Ich persönlich glaube, dass Gold noch in diesem Jahrzehnt die 5.000-Dollar-Marke überschreiten wird", in einem anderen erwähnt er erneut Gold und diesmal auch Silber mit folgenden Worten: "Gold und Silber könnten ihren Kursanstieg früher als erwartet wieder aufnehmen".

Diese Aussagen sind identisch mit unseren Informationen, Gedanken und Ratschlägen, die wir unserem Publikum regelmäßig mitteilen. Aber vergessen wir nicht: Es geht NIEMALS darum, persönliche Bereicherung zu empfehlen! Gott segnet niemals den Egoismus - jede Handlung sollte mit dem folgenden Gedanken verbunden sein: EIN SEGENSINSTRUMENT werden in den turbulenten Zeiten, die eindeutig vor uns liegen! Und genau für diesen Plan haben wir tragbare und sichere Lösungen, Sie finden diese hier: https://www.alliance-ch.ch/[...]/alliance-articles-5-fichier1-20190314-112100.pdf

Ebenfalls empfehle ich Ihnen den letzten NEWSLETTER der BB-Wertmetall AG, die Lieferanten der empfohlenen Silber- & Goldprodukte unter https://bb-wertmetall.ch/[...]/
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