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Kurt Bühlmann schreibt regelmässig Kommentare betreffend die wirtschaftlichen Aktualitäten und Abläufe in Europa und in der Welt.

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Bitcoin : ja oder NEIN ?

17.03.2017 Liebe Freunde der Alliance-CH AG,
Liebe Freunde & Bekannten,

Hier meine kurze Antwort: Nein danke! Warum dieses kategorische NEIN? Ganz einfach, weil es sich auch hier wieder um eine virtuelle Währung ohne Gegenwert handelt. Im Vergleich dazu sind die Werte des Reiches Gottes auf wahren Werten und nicht auf fiktiven Versprechungen und auch nicht auf menschlichen Konstrukten basiert. So einfach ist es.

Nun, was genau ist der Bitcoin?
Wikipedia beschreibt es folgendermassen: Bitcoin (englisch sinngemäß für „digitale Münze“) ist ein weltweit verwendbares dezentrales Zahlungssystem und der Name einer digitalen Geld¬einheit. Überweisungen werden von einem Zusammenschluss von Rechnern über das Internet mithilfe einer speziellen Peer-to-Peer-Anwendung abgewickelt, sodass anders als im herkömmlichen Bankverkehr keine zentrale Abwicklungsstelle benötigt wird. Eigentumsnachweise an Bitcoin können in einer persönlichen digitalen Brieftasche gespeichert werden. Der Umrechnungskurs von Bitcoin in andere Zahlungsmittel (Fiatgeld) bestimmt sich durch Angebot und Nachfrage. Das Bitcoin-Zahlungssystem wurde erstmals 2008 in einem unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto veröffentlichten White Paper beschrieben. Im Jahr darauf wurde eine Open-Source-Referenz-Software dazu veröffentlicht. Das Bitcoin-Netzwerk basiert auf einer von den Teilnehmern gemeinsam mit Hilfe einer Bitcoin-Software verwalteten dezentralen Datenbank (die Blockchain), in der alle Transaktionen verzeichnet sind. Die einzige Bedingung für die Teilnahme ist der Betrieb eines Bitcoin-Clients; alternativ kann auch einer der Online-Dienste genutzt werden (z. B. für mobile Geräte). Dadurch unterliegt das Bitcoin-System keinen geographischen Beschränkungen – ein Internet-Zugang genügt – und kann länderübergreifend eingesetzt werden. In Wien wurde die erste Bitcoin Bank eröffnet. Mit Hilfe kryptographischer Techniken wird sichergestellt, dass Transaktionen mit Bitcoins nur vom jeweiligen Eigentümer vorgenommen und die Geldeinheiten nicht mehrfach ausgegeben werden können. Daher wird Bitcoin auch als Kryptowährung bezeichnet, obwohl der Begriff Währung normalerweise von Staaten emittierte Zahlungsmittel bezeichnet. In deutschsprachigen Medien wird auch die Bezeichnung Kryptogeld benutzt. (-). Die maximale Geldmenge ist durch das Netzwerkprotokoll auf 21 Millionen Einheiten festgelegt und kann nicht durch einzelne Teilnehmer beeinflusst werden.

Und so funktioniert es: bei verschiedenen Anbietern kann man ein Konto eröffnen und Bitcoins kaufen. Der gegenwärtige Kurs liegt zwischen CHF/€ 1‘100 und 1‘200 pro Bitcoin. Die Bitcoins können sodann per Internet, idem einer simplen Email-Botschaft, transferiert werden. Die FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht) hat das Geschäfts¬modell auf Herz und Nieren geprüft und dem Unternehmen Xapo (Lieferant von Bitcoins in der Schweiz) signalisiert, dass es in der Schweiz operieren dürfe, sofern es sich einer Selbstregulierungsorganisation im Sinne des Geldwäschereigesetzes anschliesse.
Auf der Internetseite https://www.cryptocoinsnews.com/[...]/ kann man lesen, dass der ehemalige Vizepräsident der USA, Al Gore, ein « Bitcoin Enthusiast » ist. Und viele andere zitierte einflussreiche Leute ebenfalls… Nun, wenn solch intelligente Leute vom Bitcoin enthusiastisch überzeugt sind, wo soll dann ein Problem sein? Um auf diese Frage Antwort zu geben, müssen wir das Handbuch der Wahrheit in Bezug auf wahres Geld zur Hilfe ziehen. In der Bibel finden wir im Prophetenbuch Haggai eine klare Antwort im Kapitel 2, Vers 8: Mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR der Heerscharen. Hier haben wir eine ganz klare Antwort auf die Frage!
Um diese Aussage zu untermauern möchte ich eine Situation schildern, welcher unsere Welt in kommenden Zeiten ausgesetzt sein wird, sie ist im Buch der Offenbarung 6 in den Versen 6 – 8 beschrieben: Und ich hörte eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sprach: Ein Maß Weizen für einen Denar, und drei Maß Gerste für einen Denar; und das Öl und den Wein schädige nicht! Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm und sieh! Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ist: der Tod; und das Totenreich folgte ihm nach, und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Pest und durch die wilden Tiere der Erde.
In dieser schrecklichen Prophetie wird der Tod von einem Viertel der Weltbevölkerung angekündigt. Und hier gibt uns Gott den Kaufpreis der dann lebensnotwendigen Nahrung. In der Bibel steht, dass ein Mass Weizen – um daraus unser tägliches Brot herstellen zu können – den Gegenwert eines Denars kosten wird. Historische Überlieferungen informieren uns, dass ein Mass ungefähr einem Kilogramm entspricht. Diese Quantität wird als notwendig erachtet, um eine mehrköpfige Familie während eines Tages ernähren zu können. Die Denarmünze entsprach zu biblischen Zeiten dem Tagesverdienst eines Arbeiters und bestand aus ca. 3,9 Gramm Silber. Konkret gesagt, werden wir also mit einer Unze Silber, ein heute gängiges Gewicht (= 31,1 Gramm), den Tagesbedarf an Brotweizen für 8 Tage erstehen können.
Nun stelle ich Ihnen die Frage: was wird in dieser schrecklichen Periode der Preis in €, $, Schweizerfranken oder Bitcoins sein? Auch hierzu gibt es eine vielsagende Aussage im Buch der 2. Könige, Kapitel 6, Vers 25: Da entstand in Samaria eine große Hungersnot; und siehe, sie belagerten die Stadt so lange, bis ein Eselskopf achtzig Silberlinge und ein Viertel Kab Taubenmist fünf Silberlinge galt. Zu dieser Zeit kostete also ein Eselskopf(!) drei Monatslöhne eines Arbeiters… Doch Gott sei Dank, wir - sein Volk – werden die lebensnotwendige Nahrung zu einem bereits bekannten und fixierten Preis erstehen können. Somit können - ja sollen wir uns auf diese Zeiten vorbereiten!
Zudem sagt die Bibel in der oben zitierten Stelle an die Adresse des Gegners „und das Öl und den Wein schädige nicht!“. Wir werden zu dieser Zeit also auch Öl und Wein erstehen können. Nun stelle ich eine weitere Frage: Denken Sie wirklich, dass man in dieser grossen Notzeit, in welcher die Nahrungsmittelpreise vermutlich astronomische Höhen erreichen dürften (lesen Sie noch einmal obige Stelle in 2. Könige), Brotweizen und andere Nahrung mit Bitcoins wird einkaufen können? Nun, ich denke Sie erraten meine Meinung hierzu. Diesbezüglich lade ich Sie höflichst ein, meinen Blog mit dem Titel Wirtschaftskrise, Finanzkrise: was tun? zu lesen. Der Text ist etwas lang, das Resultat hingegen ermutigend. Sie werden Antworten auf viele Fragen finden. Er befindet sich auf unserer Homepage www.alliance-ch.ch. Und mit dem nachfolgenden Link kommen Sie direkt auf den besagten Artikel: http://www.power-of-money.org/[...]/pom-sections-11-sec-pdf3-20150311-081224.pdf

Ich möchte dieses Thema mit folgenden Feststellungen abschliessen:
• Es ist falsch zu glauben, dass man das Weltgeld, aus Schulden geschaffen und klar ohne wahren Gegenwert – ich spreche hier von $, €, £, CHF, usw. – durch ein anderes künstliches und fiktives Geld ersetzen kann
• Der Entwickler des Bitcoins, Mike Hearn, erklärt im diesbezüglichen Artikel, abrufbar unter The resolution of the Bitcoin experiment , aus welchen technischen und organisationalen Gründen die bekannteste Kryptowährung, das Bitcoin-System, seiner Meinung nach dem Scheitern entgegenläuft. Er stellt sich die Frage der Solvabilität des Systems und erwähnt die Möglichkeit eines globalen Konkurses, mit welchem mehrere Milliarden Dollar sich durch einen simplen Klick in Nichts auflösen könnten…
Unter diesen Umständen erscheint es mir unmöglich, den Bitcoin als eine sicherere Währung als unseren Schweizerfranken, den Euro, den Dollar, sowie alle anderen Weltwährungen anzusehen. Ich wiederhole: alle erwähnten Weltwährungen und auch diese neuartige Kryptowährung sind aus dem Nichts erschaffen (respektive aus Schulden für die ersteren), ohne Gegenwert und demzufolge ohne WAHREN Wert!

Liebe Freunde & Bekannte: wir sollten sehr vorsichtig sein, was uns die Welt als gute Lösungen auftischt. Halten wir uns doch ganz einfach strikte an die wahren, biblischen Werte. Sie können diese wie gesagt im obenerwähnten Artikel „Wirtschaftskrise, Finanzkrise: was tun?“ nachlesen. Gott gibt seinen Kindern alle nötigen Antworten via das beste Business-Handbuch: die Bibel. Seinem Namen sei alle Ehre!!!

Ich denke, dass der Leib Christi unbedingt informiert sein sollte, was jetzt unter unseren Augen abgeht in der ins Schleudern gekommenen Welt. Dieses sehr komplexe Thema werde ich in einem speziellen 3tägigen Seminar vom Freitag 29. September bis Sonntag 1. Oktober für Herrn und Frau Jedermann(frau) auf möglichst verständliche Art und Weise im Hotel „Edelweiss“ in Wengen, von wunderbaren Christen geführt (siehe unter www.edelweisswengen.ch), behandeln.
Mit einem Klick hier werden Sie direkt auf den detaillierten Prospekt geführt.
Interessierte wollen sich bitte per Email bei mir voranmelden (kbuehlmann@alliance-ch.ch), das Seminar ist auf 30 Personen beschränkt. An diesem Seminar wird die geschichtliche Entwicklung des (Welt)Geldes sowie auch das wahre (Gott)Geld aufgezeigt. Auch die Entstehung des (Falsch)Geldes mit seinen dramatischen Konsequenzen. Und ganz klar: Lösungen aus der Bibel, Lösungen von Gott geschenkt – aber leider von viel zu vielen ignoriert… Es wird sich ganz sicher lohnen diese Informationen zu erhalten! Kommt dazu, dass sich dieses Seminar im wunderbaren Berggebiet des Berner Oberlandes vor dem eindrücklichen Dekor von Eiger, Mönch und Jungfrau abspielt.

Noch ein letztes Wort und dann lasse ich Sie in Ruhe: Gott schenkt seinen Kindern Offenbarungen betreffend die bevorstehenden Zeiten. Sie können dieses Versprechen in Amos 3,7 nachlesen. Somit können, ja sollen wir uns auf die kommenden Zeiten vorbereiten. Auch in Bezug auf die erwähnte Nahrungsmittelbeschaffung. Aber vergessen wir einen sehr wichtigen Punkt nicht : es geht nie und nimmer darum, dass wir uns egoistisch absichern wie der reiche Bauer im Gleichnis des Lukasevangelium 12, Verse 16 bis 21. Es geht darum, dass wir die erhaltenen Offenbarungen und Segnungen verwenden um ein mächtiges Segensinstrument in den Händen Gottes für schwächere und leidende Menschen zu werden. Dann verherrlichen wir Gott, und dann wird Er auch uns segnen!

Ich hoffe, dass diese Erklärungen geholfen haben dieses brandneue Thema etwas ans Licht der Wahrheit zu bringen. Nun wünsche ich Ihnen einen segensreichen Frühling!

Im Namen der Alliance-CH segne ich Sie alle im Namen Jesu!
Kurt Buehlmann, Präsident des VR

Quellen:
- Wikipédia
- Weltwoche vom 23.2.17
- La Magazine L’or et l’Argent du 24.2.17
- Journal Les Échos
- TOPIC, N° 2 – 2017